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Wissensvermittlung

Programmieren für Anfänger: Was du lernen solltest und wie lange es dauert

In diesem Artikel suchen wir nach der Antwort auf die Frage, welche Programmiersprache man im Jahr 2025 und 2026 – nach dem Aufstieg der KI und an der Schwelle zur sogenannten 5. Industriellen Revolution – in unserer hochdigitalisierten Welt am besten lernen sollte. Wir schauen uns an, womit absolute Anfänger starten sollten, und widmen uns schließlich der Frage...

Welche Programmiersprache sollte man 2025 oder 2026 lernen?

Es gibt viele verschiedene Wege, die man einschlagen kann, bevor man sich auf eine bestimmte Sprache festlegt. Diese Entscheidung wird von Faktoren wie dem Schwierigkeitsgrad, persönlichen Interessen, der praktischen Anwendbarkeit und den möglichen Karrierepfaden beeinflusst. Ebenso spielt eine Rolle, welche Richtung in der heutigen Wirtschaft einen Wettbewerbsvorteil verschafft – in einer Welt, in der IT-Wissen zu einem der wichtigsten Motoren für Produktivität geworden ist.

 

„IT-Kenntnisse sind das Alphabet der Informationsgesellschaft. Sie entscheiden darüber, wer an der neuen Arbeitswelt teilnimmt, und eröffnen jedem neue Karrierechancen.“ (Bill Gates, Microsoft-Gründer)

Die digitale Transformation ist heute längst kein Privileg des Technologiesektors mehr, sondern betrifft jede Branche. Die Welt verändert sich rasant, und um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, ist der Erwerb von IT-Grundkenntnissen und Programmierfertigkeiten unerlässlich.

Laut Prognosen für 2025 (Statista, 2024) bleiben Python, JavaScript und Java weiterhin die gefragtesten Programmiersprachen. Diese Sprachen dominieren jene Bereiche, die die technologische Revolution des nächsten Jahrzehnts bestimmen – von der Datenverarbeitung und künstlichen Intelligenz bis hin zur Webentwicklung und komplexen Unternehmenssoftware.

  • Python: Eine leicht zu erlernende, „menschennahe“ Sprache und das Werkzeug Nummer eins für KI, maschinelles Lernen, Data Science und Automatisierung.

  • JavaScript: Die Sprache des Webs, das Fundament für dynamische und interaktive Nutzererlebnisse.

  • Java und C#: Die Eckpfeiler für Unternehmenssysteme, mobile Anwendungen und Backend-Entwicklungen.

  • SQL: Das Tor zur Welt der Datenbanken.

 

Daten sind das neue Öl – Der Wert von Informationen in der modernen Wirtschaft

Schon 2006 formulierte der britische Datenwissenschaftler Clive Humby seinen berühmten Gedanken: „Daten sind das neue Öl. Sie sind wertvoll, aber solange sie nicht raffiniert werden, können sie nicht wirklich genutzt werden.“

Dieser Satz ist heute aktueller denn je. Daten sind der neue Rohstoff des 21. Jahrhunderts: Für sich genommen sind sie lediglich Rohinformationen, doch wenn sie richtig verarbeitet, analysiert und interpretiert werden, schaffen sie enormen wirtschaftlichen und strategischen Wert. Unternehmen bauen ihre Strategien heute auf datengesteuerten Entscheidungsprozessen auf.

Im Finanzsektor beispielsweise werden die Zahlen aus Bilanzen und Erfolgsrechnungen nicht mehr nur erfasst, sondern tiefgehend analysiert, um Risiken frühzeitig vorherzusagen.

 

Im E-Commerce kann die Datenanalyse aufzeigen, wie die Position des „In den Warenkorb“-Buttons auf der Webseite die Kaufquote um wie viel Prozent steigert – und schafft so eine reale, messbare Entscheidungsgrundlage. Im Marketing wiederum helfen Kundendaten dabei, Angebote zu personalisieren, was das Nutzererlebnis verbessert und die Conversions erhöht.

 

Für Unternehmen ist die Datenanalyse somit nicht nur eine technologische, sondern eine strategische Frage. Entscheidungsträger sind dank der aus Daten gewonnenen Muster in der Lage, fundierte Entscheidungen zu treffen, die messbare Ergebnisse liefern.

Die wichtigsten Programmiersprachen für die datengestützte Entscheidungsfindung sind Python, SQL, R, JavaScript (oder TypeScript) sowie Java und C#. Zusammen decken sie das gesamte Spektrum von Datenanalyse, Visualisierung und Datenbankmanagement bis hin zu komplexen Unternehmenssystemen ab.

 

 

Welche Programmiersprache sollte man als Anfänger zuerst lernen?

Zu Beginn empfiehlt es sich, mit Sprachen zu starten, die gleichzeitig leicht zu erlernen und auf dem Arbeitsmarkt hochrelevant sind.

Python ist eine exzellente Wahl für den Einstieg: Sie ist einfach, logisch und extrem vielseitig – einsetzbar für Datenverarbeitung, künstliche Intelligenz und Webentwicklung. JavaScript hingegen ist die Basissprache des Webs, mit der sich interaktive und visuell ansprechende Anwendungen erstellen lassen. SQL bleibt zudem das unverzichtbare Werkzeug für die Verwaltung und Analyse von Daten.

Dieses Trio – Python, JavaScript und SQL – bildet ein stabiles, zukunftssicheres Fundament, um Programmierung und datengesteuertes Denken von Grund auf zu meistern.

 

Die gefragtesten Kompetenzen und Karrierewege im Jahr 2025

Eine Untersuchung von LinkedIn Research zeigt deutlich, welche Qualifikationen bei Unternehmen am höchsten im Kurs stehen. Die Ergebnisse werden von der IT und der Datenverarbeitung dominiert:

  1. Softwareentwicklung

  2. SQL

  3. Finanzwesen

  4. Python

  5. Java

  6. Datenanalyse (Data Analysis)

  7. JavaScript

  8. Cloud-Computing

  9. Betrieb/Operations

  10. CRM

Dieses Ergebnis macht klar: Die Experten der Zukunft sind nicht nur Entwickler, sondern datengesteuerte Denker. (Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Studie bereits kurz vor dem explosiven Durchbruch der KI entstand). Auch Bereiche wie Finanzen, allgemeine Verwaltung und Marketing haben sich zu Feldern entwickelt, in denen Dateninterpretation, Automatisierung und technologisches Know-how unerlässlich sind.

Karrierewege sind heute wesentlich diverser: Programmierung ist ein hervorragender Ausgangspunkt, von dem aus man sich in Rollen wie Data Analyst, Data Engineer, KI-Entwickler oder sogar in produkt- und geschäftsstrategische Entscheidungspositionen weiterentwickeln kann.

 

Wie lange dauert es, Programmieren zu lernen?

Die Lernzeit hängt stark von der Vorerfahrung und der Intensität des Lernens ab.

Ein realistischer Ansatz für die meisten Menschen ist ein nachhaltiger Lernplan von 5 bis 10 Stunden pro Woche. In diesem Tempo lassen sich solide Programmierkenntnisse auf Anfängerniveau in etwa 3 bis 6 Monaten erwerben. Auch die Kurse bei Prooktatás folgen diesem Rhythmus: Zwei Termine pro Woche entsprechen etwa 5 Unterrichtsstunden. Dazu sollte man mindestens die gleiche Zeit für eigenständiges Üben, Hausaufgaben und Wiederholungen einplanen. Somit bewegt sich der tatsächliche Zeitaufwand auch bei uns im oberen Bereich der 5- bis 10-Stunden-Spanne.

Wenn man zwischen den Unterrichtseinheiten regelmäßig übt, ist folgendes Ziel realistisch:

  • Grundlegendes (Junior-)Wissen: in etwa 4 bis 6 Monaten.
  • Stabiles, eigenständiges Praxiswissen (z. B. das Erstellen kleinerer Projekte): in 6 bis 9 Monaten.

 

Eine tiefergehende, professionelle Expertise – beispielsweise in der Datenanalyse, der Backend-Entwicklung oder der Automatisierung – kann 9 bis 12 Monate in Anspruch nehmen.

 

Mit anderen Worten: Mit einer berufsbegleitenden Weiterbildung (zweimal pro Woche abends) lässt sich in weniger als einem Jahr das Wissensniveau erreichen, das für den Berufseinstieg als Junior-Entwickler oder Datenspezialist erforderlich ist.

Natürlich lernt jeder in seinem eigenen Tempo. Die Lerngeschwindigkeit wird beispielsweise davon beeinflusst, ob man einen mathematisch-naturwissenschaftlichen oder eher einen geisteswissenschaftlichen Hintergrund hat oder wie hoch die mentale Belastung im Arbeitsalltag ist. Zudem ist die Lernkurve der einzelnen Programmiersprachen unterschiedlich: Python oder JavaScript sind leichter zugänglich, während Sprachen wie C++ oder Java ein komplexeres logisches Denken erfordern. Das Wichtigste ist: Lernen ist ein Prozess, kein Wettbewerb – Beständigkeit und Ausdauer zahlen sich langfristig immer aus.

Programmieren zu lernen bedeutet nicht nur, die Syntax zu verstehen – es geht um logisches Denken, Problemlösung und kreatives Experimentieren. Je mehr praktische Projekte man umsetzt, desto schneller entwickelt man sich weiter und erreicht das gewünschte Ziel.